Wolfgang Rimm Pokal (WRP)                Ausschreibung / reglemenT

Gleichmäßigkeitsprüfung mit gestellten Slotcars


Allgemeines

Der Schnellste ist nicht zwangsläufig der Gewinner!

 

 

Die Gleichmäßigkeitsprüfung wurde zu Ehren unseres verstorbenen Gleichgesinnten Wolfgang Rimm ins Leben gerufen.
Begonnen wurde sie zunächst mit seinen ehemaligen Slotcars, doch die Veranstaltung hat sich inzwischen zu einem vielfältigen Potpourri verschiedener Klassen und Fahrzeuge entwickelt. Sie ist auch perfekt für Neueinsteiger und Frischlinge an unserer Bahn, besser kann man während einer Veranstaltung kaum Erfahrungen sammeln. Jeder kann gewinnen, ob Profi oder absoluter Anfänger.
Der Spaß steht dabei immer im Vordergrund.


Veranstalter

IG Slotracing Dortmund

Kontaktpersonen:

Andreas Orgelmacher
Christopher Steins 

Austragungsort:

Im Schellenkai 82 (Hinterhaus),

44329 Dortmund-Derne



Termine

1. Rennen: Do. 07.12.2025 
2. Rennen: Do. in Planung
2. Rennen: Do. 10.12.2025 

Falls eine Veranstaltung ausfällt, wird das Rennen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Das darauffolgende Rennen wird selbstverständlich in die Gesamtwertung sowie in die Vereinswertung aufgenommen.



Einschreibung / Anmeldung

Startberechtigt ist jede Person, die spätestens 30 Minuten vor Rennbeginn vor Ort eintrifft.


Startgebühr

10€ pro Fahrer / pro Einzelrennen

Ablaufplan für Einzelrennen

18:00 Uhr: Bahnöffnung
18:10 Uhr: freies Training
19:30 Uhr: Start
ca. 22:00: Uhr Ende

Das Rennen endet, sobald alle Teilnehmenden jede der 6 Spuren 2x absolviert haben.


Startaufstellung & Rennablauf

Die vom Veranstalter bereitgestellten Slotcars werden auf die zuvor festgelegten Spuren gestellt. Der Start erfolgt hinter der Start-Ziel-Linie. Die Fahrer werden per Zufallsprinzip den Startspuren zugeteilt. Nachdem jeder Teilnehmer die 15 Runden absolviert hat, erfolgt ein Spurwechsel in der üblichen Reihenfolge, wobei die Fahrzeuge auf den jeweiligen Spuren verbleiben.

Pro Teilnehmer werden insgesamt 6 Läufe à 15 Runden mit Fahrzeugen im Maßstab 1:32 sowie 6 Läufe à 15 Runden mit Fahrzeugen im Maßstab 1:24 gefahren. Dabei sollte im Durchschnitt eine Rundenzeit von etwa 9 Sekunden mit den 1:32er-Fahrzeugen und 8 Sekunden mit den 1:24er-Fahrzeugen erreicht werden.

  • Ab 12 Startern erfolgt der Start in zwei getrennten Gruppen, deren Ergebnisse nach Rennschluss zusammengefasst werden.
  • Bei weniger als 12 Startern wird in einer einzigen Startgruppe gefahren. (Spur 5 Regelung)

Hierbei ist folgendes zu beachten:
Nach dem Absolvieren der Spur 5 (Gelb) wird eine Pause eingelegt. 
Sobald alle übrigen Fahrer ebenfalls die Spur 5 absolviert haben, wird auf Spur 6 (Schwarz) fortgesetzt. 

Beim Spurwechsel zwischen den Läufen dürfen die Fahrer die Räder mit dem bereitgestellten Klebeband abziehen und die Schleifer ausrichten. Weitere Reparaturen sind nicht gestattet und werden von der Rennleitung geahndet. Reparaturen an den Fahrzeugen dürfen ausschließlich vom Veranstalter durchgeführt werden.

Jeder Fahrer ist selbst dafür verantwortlich, seinen Regler auf die richtige Spur umzustecken. Dabei darf er von einem anderen Teilnehmer unterstützt werden.

  • Bei einem Abflug eines Fahrzeugs läuft die Zeit weiter, um die Durchschnittszeiten der anderen Teilnehmer nicht zu beeinflussen.
  • Bei Unklarheiten oder gefährlichen Situationen entscheidet der Rennleiter über eine mögliche Chaosphase.
  • Bei technischen Defekten wird eine Chaosphase eingeleitet, es sei denn, der Defekt wurde mutwillig verursacht.

Anmerkungen:

Gefahren wird nach dem Gefühl-Prinzip, ohne Einblick in die aktuell gefahrenen Rundenzeiten. Verdeckte Zeitmesser oder ähnliche Hilfsmittel sind nicht erlaubt. Einblick in die Zeiten hat nur derjenige, der während des Laufs den Posten am Rennleiterstand übernommen hat. Absprachen zwischen Teilnehmern sollten der Fairness halber unterlassen werden.

Es ist während des Laufs nicht erlaubt, das Fahrzeug absichtlich zum Stillstand zu bringen, um eine zuvor zu schnelle Fahrweise auszugleichen. Ausgenommen hiervon sind technische Defekte oder Maßnahmen zur Verhinderung von Kollisionen.
Langsames Fahren ist erlaubt. Als Faustregel gilt: Die Räder des Slotcars sollten sich kontinuierlich drehen!


Wertung

 

 

Berechnung der Abweichung:
Für jede Runde wird die Differenz zwischen der erzielten Rundenzeit und der Zielzeit (8- bzw. 9 Sekunden) ermittelt.

 

Nach Rennende werden die Abweichungen der 1:24er- und 1:32er-Läufe zunächst separat summiert und anschließend zu einer Gesamtabweichung zusammengeführt.

Verwendet wird die absolute Abweichung, das heißt, Über- und Unterschreitung der Zielzeit werden gleich behandelt.

 

Ermittlung des Siegers:

  • Die Abweichungen aller Runden eines Teilnehmers werden summiert.
  • Sieger ist der Teilnehmer mit der geringsten Gesamtabweichung.
  • Bei Gleichstand entscheidet die geringste Abweichung in einer einzelnen Runde. Sollte weiterhin Gleichstand bestehen, wird der Sieger per Los ermittelt.

Technische defekte

Technische Defekte am Fahrzeug während des Rennens:

 

  • Reparaturen sind nicht gestattet und werden von der Rennleitung geahndet.
  • Reparaturen an den Fahrzeugen dürfen ausschließlich vom Veranstalter durchgeführt werden.
  • Bei Defekten an den vom Veranstalter bereitgestellten Fahrzeugen wird nach Rücksprache mit der Rennleitung gegebenenfalls eine Rennpause eingelegt.
  • Das Abziehen der Reifen darf ausschließlich zwischen den Rennen erfolgen. Während des Rennens ist das Abziehen der Reifen nur unter speziellen Bedingungen erlaubt. Die Reifen dürfen nur auf der Start-Ziel-Geraden in Höhe des Fahrers abgezogen und wieder eingesetzt werden, wobei keine anderen Fahrer behindert werden dürfen.
  • Sollte das Fahrzeug wiederholt stehen bleiben, darf der Einsetzer, um den Rennablauf nicht dauerhaft zu stören, während des Einsetzvorgangs die Schleifer kontrollieren und bei Bedarf nachrichten. Ein Ersatz der Schleifer ist dabei nicht erlaubt und muss entweder vom Fahrer oder einem Helfer während der Rennzeit durchgeführt werden.

Einsetzer Regelung

Alle Teilnehmer sind verpflichtet, während ihrer fahrfreien Zeit als Einsetzer zur Verfügung zu stehen.


Fahrvorschriften und Verhaltensregeln

Die Fahrer haben die folgenden Verhaltensregeln einzuhalten:

  • Jeder Fahrer übernimmt entsprechend der Einsetzerregelung die Einsetzerpflichten.
  • Während der gesamten Veranstaltung ist sportlich faires Verhalten zu gewährleisten.

Besondere Fahrvorschriften:

  • Schnellere Fahrzeuge sind bei Überholvorgängen aktiv und zügig zu unterstützen.
  • Überholmanöver gegenüber langsameren Fahrzeugen dürfen nicht rücksichtslos durchgeführt werden.

Allgemeine Regeln:

  • Einsetzer sind höflich und respektvoll zu behandeln.
  • Der Fokus der Veranstaltung liegt auf dem gemeinsamen Spaß und einem positiven Miteinander.
  • Unhöflichkeiten oder Verstöße gegen die allgemeine Etikette werden nicht toleriert.
  • Verstöße gegen das Reglement sind ebenfalls nicht akzeptabel.

 

Den Anweisungen des Rennleiters ist unbedingt Folge zu leisten.


Handregler

Handregler mit „aktiven Fahrhilfen“ oder ähnlichen Funktionen sind nicht erlaubt. Unter „Fahrhilfen“ fallen beispielsweise Traktionskontrollen oder andere Automatismen, die dem Fahrer das direkte Steuern des Slotcars teilweise oder vollständig abnehmen.

Nicht zugelassen sind unter anderem Handregler der folgenden Modelle:

  • DS WiTEC (mit „Traktionskontrolle“-Funktion)
  • Kopriwa (mit „Reduction“-Funktion)
  • Truespeed (mit „Accelerate“-Funktion).

 

Die Liste der nicht zugelassenen Handregler kann während der Saison an aktuelle Entwicklungen angepasst werden. Zudem können Handregler während der Veranstaltung auf das Vorhandensein „aktiver Fahrhilfen“ überprüft werden.


technische Vorschriften

An den zur Verfügung gestellten Fahrzeugen sind eigenständige Änderungen untersagt.


chemische Hilfsmittel

  • Die Verwendung von Reifenhaftmitteln sowie Wintergreen-Fluids ist untersagt.
  • Ab der Ausgabe der Slotcars dürfen die Reifen bis zum Rennende ausschließlich mit dem vom Veranstalter bereitgestellten Klebeband abgezogen und gereinigt werden.
  • Jegliche Manipulation an den bereitgestellten Slotcars führt zur sofortigen Disqualifikation.

Wertungstrafen

 

Wertungsstrafen gehören zu den organisatorischen Regelungsbefugnissen des Veranstalters und werden während der Wettbewerbe oder vor der Veröffentlichung der Ergebnisse bekannt gegeben. Die möglichen Wertungsstrafen sind:

  • Nichtwertung
  • Rundenabzug
  • Stop-and-Go-Strafe*

Wertungsstrafen bei Verstößen gegen allgemeine Verhaltensregeln:

  • Verwendung von Haftmitteln (auch im Training) oder Manipulation des ausgegebenen Slotcars: Wertungsausschluss
  • Einsatz eines Handreglers mit „aktiven Fahrhilfen“: Wertungsausschluss
  • Einsatz eines verdeckten Zeitnehmers: Wertungsausschluss
  • Arbeiten am Fahrzeug während Rennunterbrechungen oder der Umsetzpause: Stop-and-Go-Strafe*
  • Unsportliches Verhalten (z. B. unangemessene Fahrweise, Vernachlässigung der Einsetzerpflichten): Stop-and-Go-Strafe*

Wertungsstrafen Chaos-Phase:

 

  • Wertungsstrafen für das Verursachen einer Chaos-Phase: Erfolgt situationsbedingt durch den Veranstalter.


* Die Dauer der Stop-and-Go-Strafe wird vom Veranstalter festgelegt und darf nicht kürzer sein als der durch die Arbeiten am Fahrzeug erzielte Zeitgewinn. Sie richtet sich nach der Schwere des Vergehens und dem Ausmaß der Unvernunft.


Alles,
was nicht ausdrücklich und schriftlich im Reglement erlaubt ist, ist verboten!
Die Rennleitung entscheidet bei der technischen Abnahme über die Regelkonformität der Fahrzeuge.
Die Entscheidungen der Rennleitung sind in allen Belangen bindend.